Archiv für den Monat: September 2013

Der Lachclub ist eröffnet!

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flickr.com

Der Lachclub ist eröffnet – am 16.9. hatten wir unseren 1. Abend und – wie Sie sich denken können –  haben wir viel gelacht! Wir haben lachend uns gezankt, heftig diskutiert über Politik in der internationalen Lachyogasprache – gibberisch – die kein Mensch versteht, auch diejenigen, die sie sprechen – das ist so lustig, dass man unweigerlich lachen muss! Das geht ganz von alleine und die Hemmschwelle war schnell überwunden. Wir stellen uns vor, wir sind im Urlaub und laufen über heißen Sand, wir lecken Eis und müssen lachen, denn es ist ein Lach-Eis, wir lesen ein lustiges Buch und zeigen uns die lustigen Passagen gegenseitig und müssen natürlich noch mehr lachen. Wir laufen wie eine Königin oder ein König durch die Reihen und werden belacht und bestaunt und beklatscht – das tut gut und hebt die Stimmung. Zwischendurch müssen wir unseren Durst löschen, denn lachen ist wie Sport ohne Sport zu machen. Zwei Minuten ununterbrochen lachen hat den gleichen gesundheitlichen Effekt wie eine viertel Stunde joggen :o) da weiß so mancheineR, was schöner ist und Zeit spart obendrein!

Spiele haben die Stunde abgerundet, eine weise Geschichte vom Zweifingerlächeln hat uns wieder zur Ruhe gebracht und alle sind fröhlich und guter Laune und ein wenig zufriedener nach Hause gegangen! 🙂

Schön war’s und wir freuen uns schon auf den nächsten Abend am 7. Oktober!

Zauberwirkung des Lachens

Laughter

flickr, Cristiano Betta

An jenem Tag stand ich mit dem linken Fuß auf. Das Wetter war regnerisch und grau. Das half meiner Laune nicht unbedingt. Der Arbeitstag zog sich in die Länge, ich war nur noch müde, deprimiert und gereizt. Wer kennt nicht solche Tage? An diesen Tagen möchte man am liebsten einfach im Bett bleiben und den Tag verschlafen, mit der Hoffnung, dass es am nächsten Morgen besser geht.

Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte, um meine miese Stimmung aufzuhellen. Ich fühlte mich einfach nur schrecklich. An jenem Tag habe ich abends dann geplant, eine Lachyoga-Stunde zu leiten. “Wie mache ich es bloß?”, dachte ich. “Ich habe im Moment gar nichts zu lachen!”.

Nichtsdestotrotz, wie geplant, schleppte ich abends meine traurige Existenz ins Yoga-Studio, um die Lachyoga-Stunde anzuleiten. Bald kamen die ersten Teilnehmer und mir ging es langsam besser. Am Anfang der Lachyoga-Stunde musste ich mich noch etwas zwingen, zu lachen. Sobald ich aber alle Teilnehmer lachen sah, konnte ich mich nicht mehr stoppen. So haben wir alle eine Stunde lang miteinander gelacht, gespielt und rumgetanzt. Die Stimmung war herrlich! Nach der Lachyoga-Stunde gab es von meiner Traurigkeit keine Spur mehr. Ich fühlte mich sehr wohl, glücklich und entspannt. Und diese positive Wirkung des Lachens hielt noch am ganzen Abend und an den Tagen danach an.

Genau wegen dieser Zauberwirkung des Lachyoga gehe ich immer wieder mit Begeisterung zur Lach-Stunde. Egal wie schlecht es mir geht, egal wie traurig oder verärgert ich mich fühle, eine Stunde Lachen verzaubert immer meinen Tag! 🙂 Ho,ho! Ha, ha, ha! 🙂